Dies ist sicher eine der ersten Fragen, die sich jedem stellt, der anfängt sich mit Systems Engineering und der GfSE auseinander zu setzen.
Ursprünglich kommt der Begriff aus der Verteidigungstechnik und der Raumfahrt. Getrieben durch sehr vielfältige und teilweise auch schwere jedoch nötige Prozesse hat der Begriff Systems Engineering das Stigma schwerfällig und zu bürokratisch zu sein. Viele beziehen das auf immense Kosten und viel Personal. Das mag in der Vergangenheit sicherlich so gewesen sein und der Bedarf für andere Industrien nicht nachvollziehbar. Nur die Raumfahrt, die ihre Produkte nicht begleiten konnte, musste schon bei einer Produktentwicklung die Zuverlässigkeit und Funktionalität sicherstellen und bei der Verteidigungstechnik hat der Kunde auf diese Informationen bestanden. Bei einem kommerziellen Ansatz scheinen diese Argumente nicht zu greifen.
Lesen Sie kurz folgende Fragen und kommen Sie unter Umständen zu einem anderen Schluss?
Falls Sie sich bei vielen Fragen angesprochen fühlen, so mögen Sie das in Ihrem Umfeld nicht Systems Engineering nennen – wir fassen die benötigten Prozesse und Methoden jedoch unter diesem Begriff zusammen.
Die Änderung der Randbedingungen und Umgebungseinflüsse auf ein Produkt – oder in unserer Sprache „System“ – zu entwickeln sind komplexer geworden. Der Begriff System umfasst nicht nur das Produkt selbst, sondern alle nötigen Prozesse, damit der Kunde das Produkt bedienen kann. Der Zuwachs aus anderen Industrien zeigt immer wieder den Bedarf sich mit den Prozessen und Methoden auseinanderzusetzen und sie für diese Bedürfnisse anzupassen.
Entdecken Sie selbst den gemeinsamen Nenner und spiegeln Sie die Informationen an Ihrem eigenen Erfahrungshintergrund in unserer Gemeinschaft.
Systems Engineering is an interdisciplinary approach and means to enable the realisation of successful systems. It focuses on defining customer needs and required functionality early in the development cycle, documenting requirements, then proceeding with design synthesis and system validation while considering the complete problem.